
Wir haben eine Umfrage unter Personen durchgeführt, die Manufacturing as a Service nutzen. Ziel war es, die Schmerzpunkte der Fertigungsindustrie aus Kundensicht zu erkennen.
Um mehr Beteiligung zu erzielen, haben wir eine Umfrage mit festen Antwortmöglichkeiten anstelle einer offenen Frage genutzt. Basierend auf unseren bisherigen Recherchen und Branchenkenntnissen standen folgende Optionen zur Auswahl:
Die Ergebnisse:


Diese Antwort erhielt 21 % der Stimmen.
Unzureichender Support hat zwei Seiten. Zum einen ist es besonders bei Großaufträgen essenziell, fundiertes Feedback zu erhalten. Bereits geringfügige Anpassungen in der Produktion können deutliche Kosteneinsparungen bewirken. Kompetente Vertriebsingenieure sind hierbei eine große Unterstützung für die Kunden.
Die andere Seite betrifft Kunden mit kleineren Aufträgen. Ihre Anfragen werden in einer auf Großaufträge ausgerichteten Branche häufig vernachlässigt. Einige unserer heutigen Kunden waren bereits kurz davor, ihre Produktionsideen aufzugeben – allein aus diesem Grund.

17 % der Befragten gaben dies als drängendstes Problem an.
Das Thema Angebote hängt eng mit dem Kundensupport zusammen. Vertriebsingenieure, die mit laufenden Projekten ausgelastet sind, lassen neue Angebotsanfragen oft unbeachtet.
Ein tieferliegendes Problem liegt jedoch in den angewandten Methoden zur Angebotserstellung. Viele Berechnungen werden noch immer in Excel-Tabellen durchgeführt.
Zwar ist dies eine bewährte und zuverlässige Methode, sie ist jedoch sehr zeitaufwendig. Da viele Kunden neue Lieferanten zunächst mit kleinen Aufträgen testen, ist der Return on Investment für die investierte Zeit schwer einzuschätzen. Solche Anfragen werden daher häufig nach hinten geschoben, was zu tagelangen Wartezeiten auf eine Antwort führt.
Von allen Abstimmenden wählten 19 % diese Option.
Es gibt zahlreiche Unternehmen, die Fertigungsdienstleistungen in einem riesigen Markt anbieten. Dennoch gestaltet es sich oft schwierig, einen Anbieter mit der passenden Expertise für einen bestimmten Auftrag zu finden. Aluminium-Laserschneiden, das Biegen von Hardox-Platten, die Sicherstellung der Ebenheit etc. – all dies erfordert spezielles Know-how.
Es ist unvermeidlich, dass bei hohem Auftragsvolumen auch Fehler passieren. Die Herausforderung besteht darin, diese auf ein Minimum zu reduzieren. Eine weitere Schwierigkeit ist der Fachkräftemangel. Die Endqualität hängt stark von den Maschinenbedienern ab. Aber wie findet man Unternehmen, die über solche Experten verfügen?
Meistens läuft es auf Versuch und Irrtum oder auf gute Empfehlungen hinaus. Und wenn man schließlich einen fähigen Partner gefunden hat, bleibt man ihm in der Regel treu.
Mit 43 % war dies die beliebteste Antwort.
Lieferzeiten stehen in direktem Zusammenhang mit dem vorherigen Punkt. Hat man einen vertrauenswürdigen Partner gefunden, richtet man die meisten Anfragen an diesen.
Dadurch bilden sich Warteschlangen bei einigen Anbietern, was die Lieferzeiten häufig auf über zwei Wochen von der Auftragsbestätigung bis zur Auslieferung streckt.
Unsere Branchenanalysen haben gezeigt, dass Fertigungsmaschinen mehr als 50 % der Zeit ungenutzt bleiben. Betrachtet man den Lebenszyklus von Fertigungsanlagen, werden solche langen Lieferzeiten als weitgehend unnötig eingestuft.
Leider verfügen viele Unternehmen zwar über ausgezeichnete technische Fähigkeiten und umfassendes Fachwissen, jedoch mangelt es ihnen an Marketingkompetenz, weshalb sie schwer auffindbar sind.
Im Hinblick auf den Kundensupport erkennen wir dessen enorme Bedeutung an. Wir arbeiten intensiv daran, qualifizierte Fachkräfte zu identifizieren, die Ihnen mit wertvollen Ratschlägen zur Seite stehen.
