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Was kann ein Laserschneider schneiden?

Was kann ein Laserschneider schneiden?

Die große Beliebtheit des Laserschneidens beruht vor allem auf seiner Vielseitigkeit. Laserschneider können eine Vielzahl von Materialien schneiden – alles von Papier, Holz, Kork, Acryl und Schaumstoff bis hin zu verschiedenen Metallarten.

Dennoch gibt es einige Materialien, die auf den ersten Blick geeignet erscheinen, aber niemals mit einem Laserschneider bearbeitet werden sollten. Schauen wir uns die Möglichkeiten genauer an.

Geeignete Materialien für das Laserschneiden

Einer der größten Vorteile des Laserschneidens ist die Fähigkeit, eine breite Palette von Materialien zu schneiden. Gleichzeitig sollte man die Eigenschaften der einzelnen Materialien kennen, da einige besondere Aufmerksamkeit beim Schneiden erfordern.

Wir sprechen hier ausschließlich über Materialien. Darüber hinaus kann das Rohrlaserschneiden auch eine Vielzahl von Profilen bearbeiten, von Vierkantrohren bis zu offenen Kanälen.

Verschiedene Metalle

Laserschneider sind in der Lage, alle Arten von Metallen zu schneiden, von Weichstahl über Edelstahl bis hin zu Nichteisenmetallen. Besonders reflektierende Metalle wie Aluminium sind schwieriger zu bearbeiten. Hier sind Faserlaser die bessere Wahl.

Die Materialdicke kann bis zu 30 mm betragen. Die maximale Dicke hängt jedoch vom jeweiligen Laserschneidservice ab. Sie variiert je nach der Leistung des Lasers und der Erfahrung des Maschinenbedieners.

Holz

Holz

Verschiedene Holzarten, einschließlich Sperrholz und MDF, eignen sich zum Laserschneiden. Achten Sie jedoch auf Öle oder Harze im Material, da diese eine Brandgefahr darstellen können.

Papier & Karton

Papier & Karton

Auch diese Materialien sind für das Laserschneiden geeignet. Auf diese Weise entstehen beispielsweise die beliebten, filigranen Hochzeitseinladungen.

Kunststoffe

Acryl, PMMA und Lucite sind transparente Kunststoffe, die sich alle sehr gut laserschneiden lassen. Die Schnittkanten werden beim Laserschneiden so geschmolzen, dass sie poliert erscheinen.

POM

Auch dieser Kunststoff kann mit dem Laser geschnitten werden. POM ist besonders im Maschinenbau weit verbreitet – etwa in Zahnrädern, Führungs- und Gleitelementen, medizinischen Instrumenten oder Verpackungen für Lebensmittel.

Die Fähigkeit, komplexe Schnitte mit dem Laser auszuführen, erweitert die Einsatzmöglichkeiten von POM erheblich.

Kann ein Laserschneider Glas schneiden?

Das Laserschneiden von Glas erscheint aufgrund seiner Fragilität und Reflexion als nahezu unmöglich. Dennoch ist es möglich, Glas mit dem Laser zu schneiden.

Die Reflexionseigenschaften von Glas erfordern jedoch eine entsprechend leistungsstarke Laserschneidanlage. Zusätzlich muss das Gerät über ein Kühlsystem verfügen. Nur so kann der Maschinenbediener den Verlauf des Bruchs präzise steuern und ein sauberes Schnittbild erzielen.

Materialien, die Sie nicht schneiden sollten

Auch wenn es scheint, als könne man mit Lasern nahezu jedes Material schneiden, gibt es einige Einschränkungen. Die meisten nicht geeigneten Materialien sind verschiedene Kunststoffe.

PVC

Beim Schneiden von Polyvinylchlorid entstehen Säuren und giftige Dämpfe. Diese sind nicht nur schädlich für den Bediener, sondern auch für das Laserschneidgerät selbst, da sie Korrosion verursachen können. Deshalb sollte PVC ausschließlich mechanisch geschnitten werden.

Polycarbonat

Polycarbonat

Dünnes Polycarbonat (unter 1 mm) lässt sich akzeptabel schneiden, jedoch entstehen häufig Verfärbungen.

Bei dickeren Materialien sollte auf Laserschneiden verzichtet werden. Polycarbonat absorbiert die infrarote Strahlung, die beim Laserschneiden verwendet wird. Dies führt zu ineffizientem Schneiden, starker Verfärbung und im schlimmsten Fall zum Entflammen des Materials.

ABS

In der Regel ist der Laserstrahl heiß genug, um das Material zu verdampfen. Bei ABS hingegen schmilzt das Material nur und hinterlässt eine verschmutzte Arbeitsfläche sowie unsaubere Schnittkanten, die kaum zu gebrauchen sind.

HDPE

HDPE reagiert auf Laserschneiden ähnlich wie ABS – auch hier entstehen unsaubere Schnitte und eine verschmutzte Arbeitsfläche.

Polystyrol- & Polypropylen-Schaum

Beide Materialien fangen beim Laserschneiden sehr leicht Feuer. Es gibt noch weitere Probleme, aber bereits die Brandgefahr sollte Sie davon abhalten, diese Materialien zu schneiden oder laserzukennzeichnen.

Fiberglas

Fiberglas ist eine Kombination aus Glas und Epoxidharz. Wie bereits erwähnt, ist das Schneiden von Glas allein schon eine Herausforderung. Kommt noch das harzhaltige, giftige Material hinzu, sollte man von einem Laserschnitt dringend absehen.

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